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2012 24.03. Samstag
Neu in Adobe Photoshop CS6 (Beta)
Vor zwei Tagen hat Adobe eine Beta-Version des spätestens Anfang Mai kommenden Photoshop CS6 veröffentlicht. Natürlich konnte ich es mir als Photoshop-Power-User nicht nehmen, die neue Version einmal kräftig unter die Lupe zunehmen.
Ob es Adobe schafft, mich nach dem mehr als enttäuschenden Sprung von CS4 zu CS5 und der aberwitzigen neuen Preis- und Upgradepolitik wieder etwas versöhnlicher zu stimmen, erfahrt Ihr in den folgenden Videos, die ich zur besseren Übersicht in drei Kategorien geteilt habe.
1. Voreinstellungen
Welche Möglichkeiten bietet Photoshop CS6, um „unter der Haube“ Anpassungen vorzunehmen?
Inhalt
- Verbesserte Vektorverarbeitung
- Farbthemes
- Automatisches Speichern/Speichern im Hintergrund
- Metadaten verarbeiten
- Kompression
- HUD-Anpassungen
Neuerungen in Photoshop CS6 (Beta), Teil 1 from Philip Fuchslocher on Vimeo.
2. Paletten
Was hat sich in den verschiedenen Paletten verändert? Welche Neuerungen bzw. Verbesserungen gibt es?
Inhalt
- Open-Type-Funktionen
- Schrift- und Absatzformate
- Suchen und Filtern in Ebenenpalette
- Ebeneneigenschaften konfigurieren
- Neues Arbeiten mit Ebenenordnern
- Neue Videofunktionalitäten
Neuerungen in Photoshop CS6 (Beta), Teil 2 from Philip Fuchslocher on Vimeo.
3. Werkzeuge
Welche neuen Werkzeuge und Verbesserungen bestehender Tools gibt es?
Inhalt
- Bilder Beschneiden à la Lightroom
- Neue Transformations-Informationen
- Kompositionsraster
- Arbeiten mit Vektorformen
- Content-Aware Reloaded
Neuerungen in Photoshop CS6 (Beta), Teil 1 from Philip Fuchslocher on Vimeo.
Ergänzungen zu den Videos
Wie zu erwarten sind mir einige Details in den Videos untergegangen. Hier eine Auflistung nachträglicher Ergänzungen.
1. Neu im Werkzeugfach mit dem Freistell-Werkzeug ist nun die Funktion der perspektivischen Korrektur. Dabei handelt es sich um kein neues Feature, sondern um eine zugänglichere Variante der Option“ Perspektivisch verzerren“, die in alten PS-Versionen im aktivierten „Frei-Transformieren-Modus“ in der Optionsleiste zugänglich ist.
2. Werkzeuge zur Farbaufnahme und dem Zuweisen von Farbverläufen an 3D-Modellen wurde in der Werkzeugleiste hinzugefügt
3. Der Verflüssigen-Filter wurde im Detail verbessert
4. In der aktuellen Beta-Version befindet sich sehr prominent der „Oil Painting“ Filter. Ob das in der finalen Version auch so ist, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls verstehe ich die Dominanz dieses Kunstfilters nicht.
5. Verschiedene Weichzeichnungsfilter zum Hinzufügen fotografischer Unschärfen wurden im Filtermenü ergänzt.
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2012 21.03. Mittwoch
Kreative Inspiration dank Dribble und Little Snapper
Ich kann mich noch recht gut an die Photoshop Convention 2010 in München erinnern, als ich einen Vortrag über gestalterische Trends und neue Möglichkeiten im Webdesign gehalten habe. Eine Inspirationsquelle, die ich seinerzeit kurz vorgestellt hatte, war Dribbble. Ein damals noch sehr junges Netzwerk, das als hochwertiges Showcase für kreative Arbeiten dienen sollte. Wohlgemerkt, zu diesem Zeitpunkt gab es zahlreiche Websites die solch eine Inspirationsquelle bereits boten: CSS-Glance, CSS-Elite, diverse Artikel auf SmashingMagazine und wie all die verschiedensten Ableger alle hießen. Und nun also dieser neue Dienst, der nur ausgewählten Nutzern aktiv zur Verfügung stehen sollte und dessen Präsentationsfläche auf eine eher winzige Fläche beschränkt sei.
Ich gebe zu, ich war ein wenig skeptisch, auch wenn die ersten Inhalte qualitativ wirklich überzeugt haben.
18 Monate später - Mein Resümee
Knapp anderthalb Jahre später kann ich guten Gewissens sagen: Dribbble ist der Dienst schlechthin für mich, wenn es um kreative Inspiration jeglicher Art geht.
Für den geballten kreativen Kick ohne spezifische Anforderung durchforste ich eigentlich nur noch Dribbble. Die Vielfalt und die Wertigkeit der Arbeiten ist wirklich enorm und irgendwo findet sich immer ein Ansatz, ein Detail oder eine Farbkombination, die anregt und mir im eigenen Gestaltungsprozess nützlich ist. Unter der Vielzahl an “Shots”, wie die gezeigten Werke genannt werden, gibt es eine erfreulich geringe Anzahl an weniger qualitativen Arbeiten - und selbst hier spielt natürlich noch das subjektive Empfinden hinein. Das “Prinzip Selbstkontrolle” der Teilnehmer funktioniert bislang erstaunlich gut, besser als ich erwartet hätte: Neue Künstler werden durch “Invites” zugelassen, die von “alteingesessenen” Künstlern in beschränkter Stückzahl vergeben werden können.
Dribbble und Little Snapper, mein Dreamteam
Attraktive Websites speichere ich weiterhin mit LittleSnapper in meine persönliche Inspirations-Datenbank, aber das ist für mich ein ergänzender, paralleler Prozess, der sich hervorragend mit Dribbble verträgt.
Die hiermit angelegten und nach Kriterien wie “individuelle Navigation”, “Icons”, Farbschemata etc. verschlagworteten Screens sind für mich dann eine Bibliothek, wenn ich zu bestimmten Kriterien einen Anstoß benötige oder aber einem Kunden Beispiele zu einer Funktionalität zeigen möchte, die ich mir für dessen Projekt gut vorstellen kann. Ich muss nicht erwähnen dass auch meine Lieblinge aus Dribbble in diese Offline-Datenbank einfließen, die zu allem Vorteil auch Link und Quellcode der Website offline absichert. Somit lässt sich auch ein altes Design, das garnicht mehr live steht, noch Jahre später betrachten.
Blick in die Zukunft
Bislang war ich bei Dribbble ein passiver Beobachter. Ich habe drei eigene Shots veröffentlicht, aber in erster Linie konsumiere ich nur. Das werde ich in Zukunft ändern - zumindest ist das mein Wunsch. Aktivere Teilnahme in der Hoffnung, unter all den großartigen Küstern dort ebenfalls einen kleinen Teil zur Qualität dieser Plattform beitragen zu können. Und wer weiß, vielleicht teste ich dann auch einmal die Pro-Version von Dribbble, die eine genauere Auswertung der eigenen Statistiken, größere Bilder und einige weitere Features bietet. Ich werde berichten. :)
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2012 28.01. Samstag
Schatten in Photoshop konstruieren

Vor einigen Monaten wurde ein Artikel von mir über das professionelle Erstellen von Schatten in Photoshop für glaubwürdige Bildmontagen in der Advanced Photoshop (zukünftig “Der Bildbearbeiter”) veröffentlicht. Seit vergangener Woche lässt sich dieser sehr beliebte Workshop nun auch im Internet als Tutorial, bzw. als Videoworkshop ansehen. Beide Versionen, samt Arbeitsmaterial, findet Ihr bei PSD-Tutorials. Eine kostenlose Registrierung ist allerdings notwendig.
Zum Text-Tutorial
Zum Video-Workshop*Hinweis: In meiner Serie “Tipp des Tages” werde ich, so wie es die Zeit erlaubt, nützliche Praxiskniffe zum Thema Photoshop präsentieren. Um nichts zu verpassen, abonniert doch einfach meinen kostenlosen RSS Feed.